Mit Google Analytics das eigene Heim überwachen.

Google Analytics ist den meisten bekannt – mit dem Analyse- und Trackingtool werden Klicks und Interaktionen des Besuchers einer Webseite aufgezeichnet und analysiert. Es ist möglich, Haus und Hof zu überwachen – mit einfachen Schritten und wenig Investment.

Google Analytics bietet schier unendliche Möglichkeiten. Wie man Analytics nutzt, dürfte langläufig bekannt sein – Analytics Code in die Webseite einsetzen, Tracking laufen lassen und Performance der Webseite ableiten. Vor einiger Zeit wurden dann aber die sogenannten Collector eingeführt, mit der die Webmaster selbst Daten in das Tool pumpen und zusätzlich auswerten lassen konnten – und genau diese macht sich folgendes Projekt zu Nutze.

Hierfür benötigt man:

Beispielhaft wird in diesem Vorgehen gezeigt, wie man eine Tür überwacht und mit Analytics dessen Öffnen und Schließen zählt. Die Ergebnisse lassen sich dann wiederum wunderbar in einer grafischen Auswertung zeigen. Alles, was man hierfür benötigt, ist ein Sensor für die zu überwachende Tür, der die Zählung übernimmt. Außerdem einen kleinen Mini-Computer, der die Signale weitergibt und einige Bauteile, um den Sensor an das Gerät anzuschließen.

Ist alles zusammengebaut und miteinander verknüpft, muss auf dem Computer bei jedem auslösen des Sensors ein kleines Skript ablaufen. Dies gibt die Daten dann an Analytics weiter. Die Werte für das Öffnen (Door Open) und Schließen (Door Close) werden übergeben und Google Analytics erledigt dann den Rest.

Lässt man seine Gedanken mal ein wenig schweifen, kann man sich gut vorstellen, was damit alles so zu machen ist. Die Möglichkeiten, sich durch diese Kollektoren von Analytics Überwachungen ausspielen zu lassen, sind schon faszinierend. Allein dieser Versuchsaufbau erlaubt Öffnungen von Türen, Fenstern, Schränken, Kühlschränken und weiteren Dingen.

Mit diesen Collectors lassen sich natürlich noch viele weitere Datentypen über Analytics sammeln, z.B. kann mit entsprechenden Skripten auch das eigene Smartphone in der Hosentasche zum Datenlieferanten werden: Temperaturmeldungen, Geschwindigkeitssensoren und vieles weiteres kann angezapft und dann mit Analytics dauerhaft ausgewertet werden. Faszinierend, würde Spock jetzt wohl sagen.

Wer sich genauer dafür interessiert, kann sich im Blog von Nico Miceli ausführlicher informieren.

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